Pastor Bernd Haase wird zum Schützenfest ein Handböller überreicht!

Unser Ehrenoberst Gustav Theismann hat das Wort:

"Der Präses und die Böllerschützen-Mitglieder der St.Hubertus Schützenbruderschaft Hövelhof haben sich im Jahre 2006 zusammengefunden, um die alte Tradition des Böllerschießens in Hövelhof wieder aufleben zu lassen. Dieser Gruppe wurde anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Pfarrgemeinde, St. Johannes Nepomuk Hövelhof, die Genehmigung erteilt, das Fürstbischöfliche Wappen als Wappenschild der Böllerschützen zu tragen.

Im Jahre 1706 ließ Fürstbischof Franz-Arnold von Wolff- Metternich zur Gracht, in Hövelhof die erste Pfarrkirche erbauen. Die Böllerschützen übernahmen somit wieder die jahrhunderte alte Pflege des Brauchtums. Böller sind keine Waffen ! Geböllert wurde früher, um schnell Nachrichten zu verbreiten, symbolisch die Natur zu erwecken, als Ausdruck der Freude, Feste zu eröffnen, ganz besonders auch kirchliche Feste. Darum steht auf einer Seite der eigenen Standarte der Spruch "Gott zur Ehr".

Schützenpräses Bernd Haase gehörte als eines der ersten Mitglieder dieser Gruppe an und hat in bestimmten kirchlichen Bereichen das Böllern wieder eingeführt. Pastor Haase kannte diese Tradition nur zu gut aus seiner Heimatgemeinde im Sauerland. Als Dank für die Verbundenheit und seinem Einsatz für die "Fürstbischöflichen Böllerschützen Hövelhof" wurde ihm am diesjährigen Schützenfestsamstag im Pfarrgarten ein eigener prächtiger Böller geschenkt. SELBSTVERSTÄNDLICH WIRD AUCH ZUM BUNDESFEST "2009" IN HÖVELHOF DIESE IMPOSANTE GRUPPE ZU SEHEN UND ZU "HÖREN" SEIN."

 

Zum Bild: Präses Bernd Haase, Schützenoberst Hubert Bonke und Oberstleutnant Ingo Buschmeier im Kreis der aktiven Böllerschützen.